der am 8. Mai dieses Jahres verstorben ist.
Mit Wilhelm Hesterkamp verliert die DJK im Bistum Essen eine prägende Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg Kirche, Sport und gesellschaftliches Engagement miteinander verbunden hat.
Als Vorsitzender des DJK-Diözesanverbandes Essen und späterer Ehrenvorsitzender hat er die Entwicklung unseres Verbandes im Ruhrbistum maßgeblich mitgestaltet. Darüber hinaus engagierte er sich als langjähriger Vorsitzender seines Heimatvereins DJK Grün-Weiß Werden, als Mitglied des Vorstandes des Essener Sportbundes sowie als Mitträger des Sport- und Gesundheitszentrums Essen-Werden.
Wilhelm Hesterkamp war überzeugt, dass Sport mehr ist als Bewegung und Wettbewerb. Für ihn bedeutete Sport immer auch Gemeinschaft, Verantwortung und gelebte Menschlichkeit. Sein Einsatz galt insbesondere dem Ehrenamt, dem Miteinander der Generationen sowie der Verbindung christlicher Werte mit sportlichem Handeln.
Für sein außergewöhnliches Wirken wurden ihm zahlreiche Ehrungen zuteil. Er erhielt unter anderem das Carl-Mosters-Relief, die höchste Auszeichnung des DJK-Sportverbandes, das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, das Ehrenzeichen des Bistums Essen sowie die Silberne Ehrennadel des Handballverbandes Niederrhein. Zudem wurde er zum Ritter des Ordens vom heiligen Silvester ernannt. Diese Auszeichnungen spiegeln die große Anerkennung wider, die ihm in Kirche, Sport und Gesellschaft entgegengebracht wurde.
Wer Wilhelm Hesterkamp begegnete, erlebte einen Menschen, der sich mit großer Verlässlichkeit, viel Herzblut und innerer Haltung für die DJK und für andere eingesetzt hat. Sein Wirken bleibt eng mit der Geschichte der DJK im Bistum Essen verbunden.
Auch die Bewahrung dieser Geschichte und die Weitergabe seines umfassenden Wissens waren Wilhelm Hesterkamp ein besonderes Herzensanliegen. So verdankt der DJK-Diözesanverband Essen ihm unter anderem die Chronik zum 50-jährigen Jubiläum.
Wir danken Wilhelm Hesterkamp für seinen langen und treuen Dienst, für seine Zeit, seine Kraft und sein glaubwürdiges Zeugnis.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
Wir vertrauen darauf, dass Gott ihm nun die Wege zum Leben zeigt und ihn mit Freude vor seinem Angesicht erfüllt.